postplatz:
idee

Was gehört zu einer Kanne, Kaffeekanne, wie sie dem Sachsen, dem Dresdner ganz nah ist? Es gehören Tassen dazu, mindestens zwei. Denn man will ja nicht allein trinken. Kuchen auch, vielleicht eine Torte, eine riesige, rote, angeschnittene, zweietagige Fruchttorte als Tanzpalast? Oder wenigstens eine Kuchenplatte? Eine Zuckerdose ist schon da – dazu muss die "Käseglocke" jetzt herhalten.
Die Ideen laufen. Etwas Freundliches, Verrücktes, Heiteres soll es sein. Und einladend soll es sein, so wie wir sind, in dieser Stadt. Unsere Gäste sollen sich eingeladen fühlen, und wir selbst wollen uns auch wohlfühlen. Hier – im Herzen unserer Stadt. Aus der Idee wird ein Projekt: "der postplatz – eine einladung".
Am Tage, da ich den Entschluss fasse, das Projekt im Rathaus vorzutragen, beginnen auf dem Postplatz Bauarbeiten. Ich erkundige mich und erfahre: Es wird genau die Situation geschaffen, die ich für mein Projekt brauche. Es ist wie im Märchen ...
Nach einem ersten ermutigenden Gespräch im Rathaus im Frühjahr 2005 treffe ich mich zweimal mit dem Leiter des Dresdner Stadtplanungsamtes. Auch hier, nach erstem Zögern, Aufgeschlossenheit, gemeinsames "Spinnen" über die Möglichkeiten des Projekts. Ich "bastle" ein erstes kleines Modell, stelle es in das Modell des Postplatzes.